Raus aus der Schule - rein ins Praktikum

Es ist zur schönen Tradition geworden, dass fast alle Lärchekinder am Ende des Schuljahres für ein oder sogar zwei Wochen in einen Praktikumsbetrieb gehen. Ihre Aufgaben dort sind sehr vielfältig. Das geht vom Zuschauen und Erledigen kleinerer Aufgaben bis zur selbstständigen Herstellung von Produkten oder der Übernahme verantwortungsvoller Tätigkeiten. In jedem Fall bekommen die Schüler einen Einblick in die Arbeit, schauen sich an, was gearbeitet wird, welche Produkte entstehen und welche Produktionsschritte dafür notwendig sind. So erleben sie hautnah, was „Berufsleben“ bedeutet und können dann auch erkennen, dass so ein Arbeitstag ganz schön anstrengend sein kann, aber auch schön, wenn man es geschafft hat, etwas herzustellen oder anderen zu helfen.

Ebenfalls zur Tradition ist es geworden, dass wir als Klassenleitungsteam unsere Siebtklässler im Praktikum besuchen. Das sind für uns immer ganz schöne und interessante Tage. So waren wir im letzten Schuljahr u. a. im Schilderwerk Beutha. Dort werden vor allem Verkehrsschilder zugeschnitten, bedruckt und versandfertig gemacht. Und es ist schon beeindruckend, wenn man die 18 Meter langen Autobahnschilder in der Halle liegen sieht. Wir haben uns sehr gefreut, zwei extra für unsere Klasse hergestellte „Lärche“-Schilder zu bekommen. Die hängen jetzt vor unseren neuen Klassenzimmern und weisen Besuchern den Weg zur kleinen und großen Lärcheklasse.

Ebenfalls ein tolles Erlebnis war unser Besuch bei einem Bäcker auf der Blankenburgstraße. Und das nicht nur, weil es für uns Kaffee und Kuchen gab. Wir konnten nämlich mal einen richtig alten, mehretagigen, gemauerten Backofen sehen, aus dem das Brot noch wie bei Frau Holle auf langen Schiebern herausgeholt wird. Diesen Ofen benutzt der Bäcker auch heute noch ausschließlich, und er möchte keinen anderen Ofen haben, weil dort drin alles richtig gut gebacken wird. Es war für unsere Praktikantin sicher auch beeindruckend, dass so ein Bäcker morgens um drei anfängt zu arbeiten, damit es ab sieben in der Früh frische Brötchen geben kann.

Wir waren dann noch im Tierasyl und haben erfahren, dass es dort unter anderem eine Hunde-KITA gibt. Da können die Hundebesitzer ihre Lieblinge morgens abgeben und abends wieder abholen, um inzwischen in aller Ruhe auf Arbeit gehen zu können.

Das sind nur ein paar wenige Beispiele. Unsere Kinder haben noch in vielen anderen Firmen, Kindergärten oder sozialen Einrichtungen gearbeitet und allen hat es viel Spaß gemacht. Also heißt es auch im nächsten Juni: Raus aus der Schule – rein ins Praktikum.

Veröffentlich in der Kategorie "Oberschule" am 17.09.2017

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