Projekt „Glücksspiel“

„Was sind Glücksspiele?“, „Machen Glücksspiele glücklich?“, „Was hat ein einarmiger Bandit mit Mathe zu tun?“. Fragen über Fragen. Und wir wollten Antworten finden. Aber vor allem wollten wir, die Schülerinnen und Schüler der Lärche und der 8/9 D, uns in dieser Projektwoche selbst ein Glücksspiel ausdenken und bauen. Deshalb haben wir uns mit dem Thema intensiv beschäftigt.

Die Aufgabenstellung war umfangreich und anspruchsvoll, aber für alle machbar. Wir haben insgesamt sieben Projektgruppen gebildet und nach einer ganz kurzen Einführung in die Problematik ging es auch gleich los. Die Ersten hatten sehr schnell Ideen, welche Art von Spiel sie herstellen wollten. Trotzdem blieb für viele eine Frage offen: Was hat denn das Ganze mit Mathe zu tun? Ist doch nur ein Spiel! Und so musste erst mal erklärt werden, dass das Glücksspiel ganz viel mit Zufall zu tun hat und damit in den Bereich Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört. Aha! Und gibt`s denn da auch eine Mathenote? Auch wenn das nun nicht gerade unser Hauptanliegen war, aber natürlich sollten die Schülerinnen und Schüler auch in allen am Projekt beteiligten Fächern bewertet werden. Das waren:

  • Mathe, denn außer Spielidee und Spielregeln, die den Anforderungen der Wahrscheinlichkeitsrechnung genügen sollten, gab es noch zehn recht knackige Sachaufgaben aus dem Themengebiet Stochastik zu lösen.
  • Deutsch und Englisch, denn die Spielanleitungen mussten bilingual verfasst werden.
  • WTH, denn es gab viel zu planen, zu kalkulieren und aus unterschiedlichsten Werkstoffen zu bauen.
  • Kunst, denn ästhetisch gestaltet sollte das Ganze auch noch sein.
  • Ethik, denn zum Abschluss der Projektwoche wurde über die Problematik debattiert, ob Glücksspiel glücklich und vielleicht sogar süchtig macht.

Am Ende der Woche wurden alle sieben Glücksspiele an Stationen aufgebaut und die Spielregeln dazugelegt. Und dann durfte jede Gruppe jedes Spiel ausprobieren und bewerten. Kriterien dafür waren:

  • Wie war die Spielidee und was war besonders gut gelungen?
  • War die Spielanleitung verständlich?

Außerdem durfte man noch Hinweise geben, was man am Spiel oder der Anleitung verbessern könnte. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Es entstanden Brettspiele, ein Glücksrad, ein Kartenspiel und ein Spiel mit Zahlenkugeln. Zu einem Spiel gab es sogar eine Spielanleitung in Deutsch, Englisch, Niederländisch und Arabisch.

Alle in dem Projekt entstandenen Spiele werden nun in unseren Klassenräumen in die Regale gestellt und man kann sich durchaus mal ein Spiel ausleihen und ausprobieren. Traut Euch, wir sind gespannt, ob es Euch auch gefällt.

Bilder...

Projekt „Glücksspiel“
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Veröffentlich in der Kategorie "Secondary school", "Lärche" am 06.05.2018

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