16.10.2020 10:51

Liebe Schülerinnen und Schüler, Liebe Eltern,

noch ein letzter Schultag bleibt, dann beginnen Eure wohlverdienten Ferien. Nach all den Wirren und Unsicherheitenin dem vergangenen Schuljahr war es beruhigend, wieder mit Euch zusammen in der Schule zu lernen. Wir haben versucht, Euch den Alltag, in aller bewussten Verantwortung, so normal wie möglich zu gestalten. Trotzdem bleiben die Nachrichten, die über das Corona-Virus informieren, bleibt der Blick auf die Infektionszahlen und das Abwarten jeder neuen Verordnung der Landesregierung.

Heute hat der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer eine Pressekonferenz gegeben. Er hat darauf verwiesen, dass die Infektionszahlen in den vergangenen Tagen alarmierend gestiegen sind. Die Regierung ist zuversichtlich, dass die Zahlen nicht so dramatisch ansteigen werden wie es in Tschechien derzeit der Fall ist, wenn sich alle in Rücksicht gegenüber ihren Mitmenschen an die gängigen Hygieneregeln halten. Trotzdem ist nicht absehbar, wie sich die Zahlen in den kommenden beiden Wochen der Herbstferien entwickeln werden und zu welchen Maßnahmen sich die Landesregierung am Ende gezwungen sieht.

Wir als Schule haben eine Verantwortung gegenüber unseren Schülern, Euren Kindern .. gegenüber Euch, liebe Schüler. Wir möchten nicht unvorbereitet den möglichen Entwicklungen entgegensehen. Wir haben heute Abend zusammen mit Mitgliedern des Vorstandes, den anderen Bereichsleitern und der Sprecherin des Elternrates Maika Maudrich unsere Gedanken ausgetauscht. Bitte seid versichert, es ist nicht in unserem Interesse, Ängste zu schüren. Nach den heutigen Aussagen der Landesregierung sind wir zuversichtlich und rechnen nicht mit einer erneuten Schließung der Schulen und trotzdem wollen wir bei allen Eventualitäten auch diese Möglichkeit nicht ausschließen. Aus diesem Grund werden wir am letzten Schultag darauf achten, dass alle Schüler die wichtigsten Dinge mit nach Hause zu nimmt, die sie für eine eventuelles Arbeit zu Hause benötigen. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und wir hoffen, dass Ihr die Sachen nach den Ferien einfach wieder mit in die Schule bringen werdet.

Wir bitten Euch, auch in den Ferien regelmäßig Eure Mails abzurufen. Bei Veränderungen werden wir Euch über diesen Weg informieren. Das vergangene Schuljahr hat gezeigt, welche Kraft in unserem Verein steckt, wenn alle Mitglieder vertrauensvoll und wertschätzend zusammenarbeiten. Die Erfahrungen haben uns die Gewissheit gegeben, dass, was immer auch kommen mag, wir gemeinsam jede Situation meistern können. Wir danken Euch für Euer Verständnis und Eure Hilfe. Wir wünschen Euch allen erholsame Ferien.

Mit herzlichen Grüßen

Die Schulleitung und das gesamte Team der Montessori-Schule Chemnitz

Alle Meldungen zum Thema Coronavirus und die Auswirkungen auf unsere Einrichtungen finden Sie aktuell hier:

https://montessori-chemnitz.de/de/special/2020/corona/index.html

Gymnasium, 08.09.2020

Auftakt für das Projekt „Ohne Landwirtschaft geht gar nichts!?“ Exkursion nach Blankenhain (Crimmitschau) ins Deutsche Landwirtschaftsmuseum mit den Schülern der gymnasialen Klassen 9 bis 11 Versteckt und selbst mit Ausschilderung und ohne Navi nicht so ganz einfach zu finden, liegt das Dorf Blankenhain an der Grenze Ostthüringens zu Sachsen. Dort wo also westsächsische und ostthüringische Kulturland(wirt)schaft aufeinandertreffen, vermutet der Besucher eher ausgedehnte Kartoffeläcker und jetzt im beginnenden Herbst Stoppelfelder, die geduldig und brach auf die Winterbestellung warten. Ein deutsches Landwirtschaftsmuseum wird nicht vermutet. Beim Vorbeifahren mit dem Auto oder dem Bus ragen die zwei Spitzen der Schlosstürme des Ritterguts Blankenhain empor und folgt der interessierte Besucher denen, findet er sich bald in einer der interessantesten und großräumigsten Anlagen musealer Ausstellungen in Deutschland wieder. Das Schloss, die angrenzenden Gebäude, ja selbst das ganze Dorf ist in den historischen Rundgang eingegliedert. Die besten Voraussetzungen für unsere Schüler sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit der bäuerlichen Kultur -und Arbeitswelt zu begeben. Landmaschinen in großer Zahl, selbst Geräte und Maschinen der Marke „Eigenbau“, Brauereiwesen, tägliches Leben, Umsiedler-Problematik, traditionelle Handwerksberufe, Informationen zu Ackerbau und Viehhaltung sind ausgestellt und in unterschiedlichen Gebäuden zu besichtigen. Für uns alle faszinierend waren der alte Zahnarzt, den von uns allerdings kaum einer besuchen wollte, der Friseur, der Lockenpracht auf eine uns fast schon fremde Art und Weise entfalten konnte, und natürlich der Dorfkonsum, der ein Muster an Nachhaltigkeit im Bereich Verpackung und Wiederverwendung war. In den liebevoll restaurierten und zum Teil aus anderen Ortschaften umgesetzten Häusern erlebten wir bäuerlichen Alltag zu verschiedenen Zeiten, zum Teil so lebensnah, dass man vermuten könnte, dass am Abend nach getaner Arbeit auf Feldern und im Stall die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Diese Exkursion sollte die Themenwahl der Schüler anregen, vertiefen und aber einfach nur Spaß machen. In den kommenden Tagen entstehen verschiedenste Texte, die sich altersgerecht mit dem Thema Landwirtschaft und deren Einfluss auf die gesamte Gesellschaft auseinandersetzen.

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Schreib- und Kunstwettbewerb des Montessori-Vereins Chemnitz

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