Das Projekt Nationalsozialismus in der Klasse 8/9B

Mit dem Beginn des 2. Schulhalbjahres beschäftigen wir uns in unserer Klasse mit dem Thema Nationalsozialismus. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten während der Schulzeit an verschiedenen Themen. Am Anfang des Projektes besuchten wir das Asisi Panometer in Dresden mit der Ausstellung „Dresden 1945“ und am Ende das KZ Sachsenburg.

Den Einstieg in die Thematik bildete ein gemeinsamer informativen Anfangskreis. Einige Zahlen und Fakten wurden vorgelesen, wir klärten geschichtliche Hintergründe und äußerten Gedanken und Gefühle. Die Arbeitsgruppen konnten ein Thema auswählen oder ein eigenes Thema bearbeiten, so dass die Jugendlichen ihren eigenen Zugang finden konnten, z.B. Diktatur, Leben im Lager, Befreiung, Euthanasie, KZ Auschwitz, Warschauer Ghetto, Verfolgung, 2. Weltkrieg und Bücherverbrennung. Der Arbeitsauftrag beinhaltete einen Klassenkreis zu leiten, der nicht nur Informationen bereitstellt, sondern auch die Mitschülerinnen und Mitschüler einbindet, zur Diskussion und Meinungsbildung anregt und die ethischen Fragestellungen und Probleme beleuchtet. Von Januar bis Anfang Juni führten die Gruppen jeweils einen thematischen Kreis in der Klasse. Am Ende des Kreises wurde die Arbeit der Gruppe von der Klasse eingeschätzt. Ihre gesammelten Ergebnisse und Erfahrungen stellte die Arbeitsgruppe in einer schriftlichen Reflexion dar.

Unser Tag auf dem Gelände des ehemaligen KZ Sachsenburg wurde von Anna Schüller und Grit Kluge, Projerktleiterinnen der Initiative „Klick“ (www.selbstausloeser.eu), organisiert. Das Projekt wurde vom Lokalen Aktionsplan der Stadt Chemnitz gefördert. Am Anfang des Tages wurde das geschichtliche Wissen mit einem Zeitstrahl aufgefrischt, indem die Schüler Fakten anlegten und so ein Gesamtbild entstand. In einer Führung über das Gelände hatten alle die Gelegenheit, die räumlichen Bedingungen und Situationen zu erfahren. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelände individuell erkunden und ihre Eindrücke und Empfindungen in Form eines Fotos, einer Tonaufnahme oder einer Nachricht festhalten, die der Klasse vorgestellt wurde. Im ehemaligen Steinbruch des Geländes entwarfen die Schülerinnen und Schüler ein Standbild mit ihren Körpern - ein Bild für das Gedenken und Weiterleben. Der Tag schloss mit einer gemeinsamen Feedback-Runde.

Veröffentlich in der Kategorie "Oberschule" am 19.06.2015

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