Gymnasium, 08.09.:

Exkursion nach Blankenhain (Crimmitschau) ins Deutsche Landwirtschaftsmuseum mit den Schülern der gymnasialen Klassen 9 bis 11

Versteckt und selbst mit Ausschilderung und ohne Navi nicht so ganz einfach zu finden, liegt das Dorf Blankenhain an der Grenze Ostthüringens zu Sachsen. Dort wo also westsächsische und ostthüringische Kulturland(wirt)schaft aufeinandertreffen, vermutet der Besucher eher ausgedehnte Kartoffeläcker und jetzt im beginnenden Herbst Stoppelfelder, die geduldig und brach auf die Winterbestellung warten.

Ein deutsches Landwirtschaftsmuseum wird nicht vermutet. Beim Vorbeifahren mit dem Auto oder dem Bus ragen die zwei Spitzen der Schlosstürme des Ritterguts Blankenhain empor und folgt der interessierte Besucher denen, findet er sich bald in einer der interessantesten und großräumigsten Anlagen musealer Ausstellungen in Deutschland wieder.

Das Schloss, die angrenzenden Gebäude, ja selbst das ganze Dorf ist in den historischen Rundgang eingegliedert.

Die besten Voraussetzungen für unsere Schüler sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit der bäuerlichen Kultur -und Arbeitswelt zu begeben.

Landmaschinen in großer Zahl, selbst Geräte und Maschinen der Marke „Eigenbau“, Brauereiwesen, tägliches Leben, Umsiedler-Problematik, traditionelle Handwerksberufe, Informationen zu Ackerbau und Viehhaltung sind ausgestellt und in unterschiedlichen Gebäuden zu besichtigen.

Für uns alle faszinierend waren der alte Zahnarzt, den von uns allerdings kaum einer besuchen wollte, der Friseur, der Lockenpracht auf eine uns fast schon fremde Art und Weise entfalten konnte, und natürlich der Dorfkonsum, der ein Muster an Nachhaltigkeit im Bereich Verpackung und Wiederverwendung war.

In den liebevoll restaurierten und zum Teil aus anderen Ortschaften umgesetzten Häusern erlebten wir bäuerlichen Alltag zu verschiedenen Zeiten, zum Teil so lebensnah, dass man vermuten könnte, dass am Abend nach getaner Arbeit auf Feldern und im Stall die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Diese Exkursion sollte die Themenwahl der Schüler anregen, vertiefen und aber einfach nur Spaß machen.

In den kommenden Tagen entstehen verschiedenste Texte, die sich altersgerecht mit dem Thema Landwirtschaft und deren Einfluss auf die gesamte Gesellschaft auseinandersetzen.

Nächste Termine

Es fehlt ein Termin? Dann informieren Sie uns per E-Mail: termine@montessori-chemnitz.de

Schreib- und Kunstwettbewerb des Montessori-Vereins Chemnitz

Schreib- und Kunstwettbewerb Montessori

Den 150. Geburtstag Maria Montessoris nehmen wir zum Anlass, eure kreativen Arbeiten zu sammeln, zu veröffentlichen und - die besten - auf einer feierlichen Preisverleihung zu prämieren. Das Motto: „Hilfe, ich muss es selbst tun!“

Teilnahmebedingungen: Du bist Schüler/-in bzw. ehemalige/-r Schüler/-in der Montessori-Schule Chemnitz oder Mitglied des Montessori-Vereins Chemnitz und maximal 20 Jahre alt. Wir freuen uns auf ideenreiche Texte (max. 1000 Wörter) und Kunstwerke (zwei- und dreidimensional), die sich mit dem Motto des Wettbewerbs auseinandersetzen. Der vollständige Name, das Geburtsdatum, die Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind bei der Einreichung eines Beitrags anzugeben.

Einreichfrist: 29.05.2020 (Abgabe bei Katharina, Oliver oder Raymond)

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